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Technology Insights

Technology Insights* – Grammatik innovativer Kommunikation

Dieser Artikel erschien in der New Business vom 9.5.2011, wo die Account Planning Group Deutschland wöchentlich Artikel beiträgt. Diesmal durfte ich den Strategy Corner mit meinen Gedanken zu Technologien und [...]

mango branded entertainment

Branded Entertainment: Marke bleib im Hintergrund!

Branded Entertainment sollte niemals die Marken in den Vordergrund stellen. Doch genau das macht Mango mit ihrer neuen Serie “Was ziehe ich heute an”, die seit dem heutigem Tag online [...]

Lacoste Facebook Fanpage

Marken im Social Web – was spricht dafür, was dagegen?

Facebook, Twitter & Co. werden von vielen Marketingleitern immer noch als ein Risiko für die Markenkommunikation gesehen, nicht als Chance.

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Eine Website ist keine isolierte Insel – rule #1

Eine Website sollte keine isolierte Insel sein, ohne Verbindungen ist auch die beste Website wenig wert

Technology Insights* – Grammatik innovativer Kommunikation

Mai 11, 2011 in Blog

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Dieser Artikel erschien in der New Business vom 9.5.2011, wo die Account Planning Group Deutschland wöchentlich Artikel beiträgt. Diesmal durfte ich den Strategy Corner mit meinen Gedanken zu Technologien und Kreativität befüllen.


TECHNOLOGY INSIGHTS – TECHNOLOGIE, DIE GRAMMATIK INNOVATIVER KOMMUNIKATION

Neue Erkenntnisse zu Nutzungsmöglichkeiten von Technologien bei der Markenführung in digitalen Kanälen

Wer tiefe Einblicke in neueste digitale Möglichkeiten hat und deren Potenzial für das Marketing erkennt, der ist im Besitz wertvoller Schlüssel zur Aufmerksamkeitsgewinnung. Dafür muss man nicht auf das “Next Facebook” warten. Schon in kleinen simplen Tools schlummern kleine virale Wunder, die man nur wachküssen muss.

Das Finden digitaler Schlüssel

Mit etwas Detailliebe stößt man immer wieder auf neue gruppendynamisch erlernte Umgangsformen. Diese zu beherrschen ist eine Grundvoraussetzung, um nicht als “Fremdkörper” entlarvt, belächelt oder ignoriert zu werden. So gibt es unausgesprochene Regeln, wann man beispielsweise auf Twitter Nachrichten, @Erwähnungen, Retweets oder Hashtags verwendet. Diese Tools bringen nicht nur viele neue Optionen mit sich, sondern genauso viele Regeln und Verpflichtungen. So gibt es zahlreiche Verhaltensrichtlinien zu Status-Updates auf Facebook Fanpages.

Technik kreativ ausreizen

Wie fruchtbar der technologische Nährboden für involvierende Kreativideen sein kann, zeigt folgendes Beispiel: IKEA nutzte das so genannte “Tagging” von Bildern für eine innovative Kampagne. Facebooknutzer konnten Möbel gewinnen, indem sie sich selber auf Fotos von Einrichtungsgegenständen markierten. Die Viralität der Aktion war enorm, da die getaggten Bilder auf dem Profil der Nutzer und damit in den Newsfeeds ihrer Freunde erschienen. Facebook selber erwies sich jedoch als Spielverderber und untersagte nach der Aktion das Foto-Tagging für Marketingaktionen. Dies zeigt, wie wichtig es ist, Technology Insights als Erster zu finden und zu besetzen.

Andere Plattformen geben sich nicht so restriktiv wie Facebook. Twitter und die Foto-Community Instagram sind solche Beispiele. Ein beliebtes Tool auf beiden Plattformen ist der Hashtag. Diese Verschlagwortung erhöht die Auffindbarkeit von Tweets oder Bildern. Ein einheitlich verwendeter Begriff erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, zum “Trending Topic” – und damit zum Stadtgespräch – zu werden. Landrover verwendete #LRNY als Hashtag analog zur New York Motor Show, um die Konversation zum neuen Modell auf Twitter anzuregen. Seit Januar 2011 ist die Nutzung von Schlagwörtern mit der viel genutzten Raute auch bei Instagram möglich. Die Fotos dieser iPhone-App verbreiten sich dank der verschiedenen Sharing-Möglichkeiten schnell auf diversen sozialen Netzwerken. Die Applikation wurde in den ersten eineinhalb Wochen nach Veröffentlichung 100.000 mal heruntergeladen. Kein Wunder, denn die simplen Filter verwandeln alltägliche Bilder in wahre Kunstwerke. Für den Softdrink “Brisk Ice Tea” machte sich PepsiCo die rapide ansteigende Beliebtheit der App zu nutze. Wer ein Foto mit Instagram machte und mit dem Hashtag #Briskpic versetzte, hatte gute Chancen, dass dieses auf einer der auf 4.000 Stück limitierten Brisk-Dosen erschien.

Auch das Belohnen von Check-Ins mittels lokalbasierter Dienste wie Foursquare ist aus einem Technology Insight entstanden: Foursquare ist nämlich nicht nur ein Spiel, sondern eignet sich bestens zur Steigerung des Traffics am POS. Viel spielerische Kreativität mit rudimentärer Software konnte man im Sekundentakt zu StudiVZ Hochzeiten in der Gruppe von Krombachers Biermixmarke CAB beobachten. An die selbst erdachten Code-Spielchen, die mittels der Kommentarfunktion praktiziert wurden, knüpfte der Betreiber des Edelprofils mit weiteren Spielen erfolgreich an.


Relevanz für 360 Grad Kampagnen

Fazit: Technology Insights aufzudecken ist einer der größten Unterschiede zwischen klassischem Account Planning und Digital Planning. Im Gegensatz zum verwandten Consumer Insight kommt das frühe Implementieren von Technology Insights im klassischen Planning vielerorts zu kurz. Dabei handelt es sich um eine wichtige Basis digitaler Kommunikationsformen, welche auch vor der „realen“ Welt keinen Halt machen. So hat das Oxford English Dictionary erst vor kurzem die Abkürzungen OMG (Oh my God) und LOL (Laughing out loud) aufgenommen. Ebenso zeigen Augmented-Reality-Kampagnen, dass die Grenzen zwischen off- und online längst hinfällig sind.
Die größte Herausforderung besteht darin, immer wieder neue Technology Insights aufzudecken – ähnlich wie beim Consumer Insight. Dazu empfiehlt sich eine konstante Beobachtung neuer Plattformen und Tools mittels Trendforschung und Social Media Monitoring. Denn weitererzählt werden nur Geschichten, die einen hohen Grad an Neuartigkeit innehaben.

*)
Technology Insights sind tiefe Einblicke in die Art und Weise der Nutzung von Technologien. Diese Erkenntnisse bergen zahlreiche Potenziale für die Markenkommunikation. Denn wer versteht, wie Technologien genutzt werden, der beherrscht die Grammatik für innovative Kommunikation.

Technology Insights von Katrin Hesse

Tags: Account Planning, Consumer Insights, creative concept, digital planning, Insights, Klassisches Planning, Kreativität, Markenkommunikation, Marketing, Nutzungsweisen, Strategie, Technologien, Technology Insights
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Branded Entertainment: Marke bleib im Hintergrund!

März 15, 2011 in Blog

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Branded Entertainment sollte niemals die Marken in den Vordergrund stellen.

Doch genau das macht Mango mit ihrer neuen Serie “Was ziehe ich heute an”, die seit dem heutigem Tag online zu sehen ist!

Mango steckt viel Geld in Branded Entertainment und vergisst dabei das wichtigste: der gute Inhalt (und gute Schauspieler)! Die Serie ist so unauthentisch & oberflächlich, dass man sich beim Anschauen schämt auch eine Frau zu sein, die sich für Mode interessiert.

Die Dialoge verlaufen ungefähr so:
- “I love your clothes!!!” bla bla
- “It’s from Mango!!!” bla bla

mango branded entertainment[/caption]

Und zwischendurch ganz viele Close-Ups von den Accessoires und den Klamotten, damit man auch möglichst gleich auf den unübersehbaren Reiter “Hol Dir die Looks” klickt. *FAIL*

mango branded entertainment[/caption]

Sex and the City ist sicherlich voller Schleichwerbung und toller Klamotten, aber diese waren niemals das Zentrum aller Gespräche oder auch beispielsweise der Grund für ein tolles Vorstellungsgespräch….

In der Horizont (http://bit.ly/eZdIab) heißt es, dass auch Bloggerinnen mitspielen sollen. Soweit werde ich mir die Serie erst gar nicht anschauen, da mir sonst übel wird vor Fremdschämen. Schätzungsweise ist das auch nur ein hoffnungsloser Versuch die Online-Zielgruppe zu erreichen und dem ganzen etwas Authentizität einzuhauchen.

http://shop.mango.com/flash.faces?state=she_004_AL

Und wenn schon schöne Bilder und wenig Inhalt, wo ist dann bitte schön der Fullscreen Button?!

Aber um am Ende auch noch ein positives Beispiel für Branded Entertainment zu nennen:
Sunsilk hatte mal eine kleine und wirklich lustige Mikroserie namens “Lovebites” produziert, die in den Pausen von Sex & the City lief und im Internet abrufbar war. Sunsilk wurde nur im Intro kurz als Produzent eingeblendet wurde. Und auch sonst wurde nur selten über Haare geredet….

Tags: blogger, fashion, Marketing, online, online marketing, product placement, sale
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Marken im Social Web – was spricht dafür, was dagegen?

Februar 9, 2011 in Blog

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Insbesondere negative Beispiele von Marken, die bei Facebook, Twitter und Co. eine Bruchlandung durchlebt haben erfreuen sich über lauter Berichterstattung. Dies schürt Ängste bei Marketingleitern, die ihre Marke vor den Gefahren im Social Web schützen wollen. Dabei sind die negativen Fällen die absolute Ausnahme.

Best Cases

Wie Starbucks, Kinderriegel und Co erfolgreich unter Beweis stellen spricht heute für Marken so gut wie nie etwas dagegen auch auf Facebook, Twitter, Youtube und Co. aktiv zu sein. Dass Social Media Präsenzen heute mittlerweile zum Guten Ton gehören zeigen darüber hinaus die vielen Beispiele von Premiummarken. Das mag für Erstaunen sorgen, denn schließlich ist ja gerade diese Unerreichbarkeit ein nicht zu unterschätzender Faktor bei Luxusmarken. Dieser mag auf den ersten Blick unvereinbar mit sozialen Medien, die die gefühlte Nähe zur Marke stärken, scheinen. Doch mit einer klaren Social Media Strategie kann man auch hier die Begehrlichkeit von exklusiven Marken steigern. Das haben viele der sonst so unerreichbaren Premiummarken bereits erkannt und nutzen die Möglichkeiten des Social Webs in vollen Zügen. Mit Erfolg.

Hier ein sehr gutes Beispiel, das mit Millionen von Fans überzeugt: Lacoste

Lacoste Facebook Fanpage

Lacoste Facebook Fanpage

http://www.facebook.com/Lacoste (aktuell 4,5 Millionen Fans)

http://twitter.com/#!/lacoste (aktuell fast 300.000 Follower)

Zwar ist auf der Lacoste Website Twitter noch nicht verlinkt, dafür gibt es einen Link zur Facebook Präsenz und eine Vorschau:

Lacoste Website mit Facebook Vorschau

Lacoste Website mit Facebook Vorschau

http://www.lacoste.com/

Aber auch Ferrari, Audi, BMW, Lancôme, Burberry, Gucci und viele mehr überzeugen mit vorbildlichen Social Media Präsenzen. Wobei hinsichtlich der Atkivitäten noch ein leichtes Gefälle von Facebook zu Twitter zu erkennen ist. Dabei sind Twitternutzer durchschnittlich älter und wohlhabender als Facebooknutzer.

Crisis Management

Um aber auch noch auf die Social Media Skandale zu sprechen zu kommen. So kann man auch hier einiges lernen. Am Beispiel Deutsche Bahn lässt sich ablesen, dass Unternehmen, die schon seit Jahren immer wieder für ihr Fehlverhalten angeprangert wurden und selten mit Lobhymnen konfrontiert wurden, auch im Social Web ein ähnliches Feedback erhalten werden. Bei Marken hingegen, wo die Fangemeinde den Kritikern zahlenmäßig überlegen ist werden negative Kommentare meistens von alleine durch die Fans ausgebügelt.

Aber auch, wenn die Kritik groß ist, muss dies nicht in einem Desaster ändern, sondern kann eine Chance sein die Meinungsmacher eines besseren zu belehren und sogar für sich zu gewinnen. Markenvertreter können in den Dialog treten und mittels transparenter Informationen für mehr Verständnis auf Seiten der Kunden sorgen und Besserung loben. Das ist der erste Schritt, der den Kritikern und potentiellen Markenbotschaftern zeigt, dass sie ernst genommen werden. Im nächsten Schritt sollten diese Besserungsversprechen wahr gemacht werden wie es Marks & Spencer oder Dell gezeigt haben.

Marks & Spencer sagt Entschuldigung mit der Kampagne: “We boobep.”

crisis management

m&s crisis management as an answer to social media critique

http://www.campaignlive.co.uk/news/904306/M-S-says-sorry-We-boobed-ad-campaign/

Dell Hell öffnet sich, fängt an zuzuhören und wird zur Benchmark in Sachen Costumer Service, Crowdsourcing und wie man über Twitter Umsätze in Milllionenhöhe generieren kann.

from dell hell to direct2dell

from dell hell to direct2dell

dell's blog direct2dell

dell's blog direct2dell is one of several answers to dell hell

dell's ideastorm - a crowdsourcing plattform

dell's activiting the prosumer with ideastorm

Die Liste der Best Cases könnte man hier unendlich weiterführen. Je nach Branche und Marke sind unterschiedlichste Maßnahmen ratsam. Deswegen sollte auch die Kommunikation in den schnelllebigen sozialen Medien einer klaren Strategie folgen.

Zukunft

Das entsprechende Wachstum sagen immerhin schon die Mehrheit der Marketingexperten voraus, aber die Hemmungen sind offenbar noch recht weit verbreitet, sogar wenn es nur ums “Zuhören” geht:

marken und social media

marken und social media

http://www.socialtimes.com/wordpressnew/wp-content/uploads/2011/01/image001.png

Tags: Best Cases, Crisis Management, Facebook, Marketing, medien, Social Media, Social Web, soziale Medien, Strategie, Studien, Twitter
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Eine Website ist keine isolierte Insel – rule #1

November 22, 2010 in Regeln

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Heute gibt es endlich den ersten brands connecting Marketing Tipp

Eine noch so gute Website bringt niemals den gewünschten Erfolg,
wenn sie einerseits nicht

-  mit den entsprechenden Keywords verknüpft ist (SEO)
-  mit den richtigen Seiten verknüpft ist  (SEO)

und andererseits

-  die Inhalte nicht zum Verteilen bzw. Sharing anregen (Viralpotential)
-  Sharing- Möglichkeiten fehlen, d.h. das Weitersagen nicht so einfach wie möglich gemacht wird (Connectivity & Usability).

eine website ist keine insel

a website is not an island

Tags: backlinks, connectivity, link-building, Marketing, online marketing, seo, usability, viralität
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Über Neid und Begierde sowie dem kurzweiligen Glück eines Macjunkies

November 13, 2010 in Allgemein

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Neben dem Nachteil, dass das Apple Glück aufgrund des rapiden Innovationstempos nur von kurzer Weile ist, finde ich den Wechsel zwischen Antipathie und großer Liebe in der Illustration von The Oatmeal sehr schön dargestellt. Es gibt nur wenige Produkte, die so viel Neid und Begierde auslösen.

Zur Frage, welcher Neid zum Kauf führt gab es kürzlich hier eine Studie: http://bit.ly/baITR8
Die Antwort ist: Wohlwollender Neid treibt die Kaufentscheidung, sonst kommt es zu einer “Anti-Haltung” und man kauft den Konkurrenten.

Thanks for these great illustrations:
http://theoatmeal.com/comics/apple

Tags: apple, illustration, innovation, ipad begierde, iphone, neid, technik
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Hello world!

Oktober 12, 2010 in Allgemein

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Eine langwährende Verbindung zu Menschen aufzubauen ist die effektivste Form des Marketings.

Katrin Hesse, Gründerin von brands connecting, ist Digital Plannerin und Konzepterin. Sie berät und konzipiert innovative Kommunikationsstrategien mit perfekter Markenpassung.

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